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Ausbildung

Auswahl zwischen zwei Bildungswegen

Nach der zweiten Klasse besteht für die Schülerinnen und Schüler der Fachschule die Wahlmöglichkeit zwischen folgenden zwei Ausbildungszweigen:

Ausbildungszweig 1: Werkzeug- &Vorrichtungsbau

Diese Fachschulausbildung ist eine Kombination aus verschiedenen Lehrberufen wie Konstrukteur, Zerspanungs-, Fertigungs- sowie Maschinenbautechniker. In der 4-jährigen Ausbildung liegt mit rund 50% der Fächer aus dem fachpraktischen Bereich der Schwerpunkt eindeutig auf der Fachpraxis. Neben einer fundierten technischen Ausbildung im Bereich Mechanik und Fertigungstechnik sowie Werkzeug- und Vorrichtungsbau werden auch allgemeinbildende Fächer unterrichtet. Dies erleichtert die Weiterführung der Ausbildung in Richtung Berufsreifeprüfung.
Der Abschluss der Fachschule ist den Lehrabschlüssen Maschinenbau-, Werkzeugbau- und Zerspanungstechniker gleichgestellt. Zum Absolvieren der Fachschule ist genauso  wie an berufsbildenden höheren Schulen ein Abschlussprojekt durchzuführen. Nach dem erfolgreichen Abschluss steht den Absolvent_innen der sofortige Berufseinstieg offen.

Besonders befähigt sind Absolvent_innen dieses Bildungsweges zur Übernahme von Arbeiten in der Fertigung sowie der Errichtung und Inbetriebnahme von Fertigungsanlagen, in der Konstruktion und der Herstellung von Vorrichtungen und Werkzeugen. Mit einem einjährigen Aufbaulehrgang können auch facheinschlägige Studien weitergeführt werden. Neben einer entsprechenden Allgemeinbildung wird auch betriebswirtschaftliches Grundwissen (Unternehmensführung) vermittelt, das die Übernahme und Durchführung von komplexen Projekten ermöglicht.

Die Einsatzgebiete der Absolvent_innen dieses Zweigs liegen u.a. in folgenden Bereichen:

  • Werkzeug- &Vorrichtungsbau
  • Produktions- &Verarbeitungstechnik
  • Einzel- &Serienfertigung
  • CAD-/CAM-Technik
  • Technische Konstruktion
  • Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung
  • Wartung und Reparatur
  • Fehleranalyse bei Fertigungsmaschinen

Ausbildungszweig 2: Kunststoffe

Die Fachschulausbildung Kunststoffe ist eine Kombination aus den Lehrberufen Kunststoffformgeber und Kunststofftechniker und bietet zusätzlich Inhalte der Ausbildungen Konstrukteur und Maschinenbautechniker. In diesem Ausbildungszweig erwerben die Schüler_innen neben einer fundierten Allgemeinbildung detailliertes Wissen über die Chemie der Kunststoffe sowie deren Verarbeitung. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auch hier mit rund 50% der Fächer im fachpraktischen Bereich.

Der Abschluss der Fachschule Kunststoffe ist dem Lehrabschluss Kunststoffformgeber und –techniker sowie Maschinenbautechniker gleichgestellt. Zum Absolvieren der Fachschule ist genauso wie an berufsbildenden höheren Schulen ein Abschlussprojekt durchzuführen. Mit einem einjährigen Aufbaulehrgang können auch facheinschlägige Studien weitergeführt werden. Neben einer entsprechenden Allgemeinbildung wird auch betriebswirtschaftliches Grundwissen (Unternehmensführung) vermittelt, das die Übernahme und Durchführung von komplexen Projekten ermöglicht.

Besonders befähigt sind Absolvent_innen dieses Bildungsweges zur Übernahme von Arbeiten in der Fertigung sowie Überprüfung von Kunststoffprodukten und in der Konstruktion und Herstellung von kunststoffspezifischen Vorrichtungen und Werkzeugen. Dabei stehen eigenständige Tätigkeiten in der Konstruktion, Fertigung, Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung im Vordergrund. Auch die Anwendung von Produktionsplanungs- und Steuerungssystemen (PPS-Systemen), Wartungs- und Reparaturaufgaben, die Fehlersuche und Fehleranalyse bei Fertigungsmaschinen zählen zu den typischen Aufgaben.

Impressionen aus dem fachpraktischen Unterricht

Nach dem Erlernen der Grundlagen in den einzelnen Werkstätten fertigen die Schülerinnen und Schüler anspruchsvollere Werkstücke, wie auf den folgenden Bildern zu erkennen ist.

Dabei handelt es sich um ein Windeisen und einen Schraubstock, welche in den zweiten und dritten Klassen gefertigt werden. Schritt für Schritt werden sie in die Arbeitsvorbereitung eingeführt. Es werden verschiedene Aufgaben gestellt welche die Schülerinnen und Schüler selbstständig lösen müssen. Das reicht von  der Planung über die Materialbeschaffung bis hin zur selbstständigen Fertigung der Werkstücke. In Gruppen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Arbeitsschritte. Dabei stehen auch Selbst- und Gruppenorganisation sowie soziale Kompetenzen im Fokus.

Die folgenden Bilder zeigen eine Alu-Dosenpresse welche von den Schülerinnen und Schülern gebaut wurde.