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Kooperation mit der Wirtschaft

Unsere Zusammenarbeit mit Unternehmen

Ein Hauptaugenmerk der Ausbildung an der HTBLA Andorf liegt auf der praxisnahen Zusammenarbeit mit Unternehmen, die unsere Schülerinnen und Schüler auf den Einstieg in das Berufsleben bestmöglich vorbereiten soll. Neben zahlreichen Firmenexkursionen stellen in erster Linie die Diplom- und Projektarbeiten in den Maturajahrgängen diese Verbindung zur Wirtschaft her. So wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt in über 170 Abschlussarbeiten für mehr als 50 Industriebetriebe aktuelle Fragestellungen aus der wirtschaftlichen Praxis behandelt, wobei die inhaltliche Palette von der Kunststofftechnik über den Fahrzeug- und Flugzeugbau bis hin zur Umwelttechnik reicht.

Zukunftsfeld Umwelttechnik

So errichteten zwei Maturantinnen in Zusammenarbeit mit der Firma McSolar, der Firma Dewald und der Gemeinde Andorf die erste Stromtankstelle für E-Bikes im Bezirk Schärding.

Eine weitere Abschlussarbeit aus dem Bereich Umwelttechnik thematisierte die Beschaffung von Energie mittels Biogasanlagen. Mit der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen bieten Biogasanlagen eine Möglichkeit, Strom und Wärme möglichst umweltschonend zu erzeugen. Damit Rohstoffe optimal genutzt werden können, sollten diese Anlagen aber auch möglichst flexibel, auf die Rohstoffsituation angepasst, eingesetzt werden können. In Zusammenarbeit mit Firma AGROTEL entwickeln Tobias Wenzl und Sebastian Laner eben eine solche mobile Biogasanlage.

Grenzüberschreitende Kooperationen

Zu einem wichtigen Partner mit jährlichen Projektkooperationen entwickelte sich in den letzten Jahren die Zahnradfabrik Passau. Dipl.-Ing. Josef Moosbauer, Leiter Produktion, zeigte sich vom Schultyp HTL, den es in dieser Form ja in Deutschland nicht gibt, begeistert und meinte: „Nicht nur die Ergebnisse sind ausgezeichnet, sondern auch die Leistungen bei den Präsentationen und im Projektablauf zeugen von hoher sozialer Kompetenz, die dieser Schultyp offensichtlich vermittelt!“

Umsetzung in der betrieblichen Praxis

Im Rahmen des Projekts „ROBE“ – Rohrbeschichtung für die Firma Asmanit-Dorfner Mineralaufbereitungsges.m.b.H. aus Münzkirchen –  entwickelten die MaturantInnen Katharina Regl und Tobias Auer eine Rohrbeschichtung, die eine geschätzte Einsparung von 130.000,- Euro ermöglicht.

Massive Herstellungswerkzeuge für leichte Kunststoffkomponenten

Kunststoffkomponenten brauchen massive Werkzeuge aus unterschiedlichsten Materialien, da diese bei der Herstellung hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt sind. Die Handhabung von massiven Werkzeugen ist allerdings unter Umständen nicht immer einfach und bedarf daher Hilfsvorrichtungen. Zwei Schüler des fünften Jahrgangs – Alexander Bartik und Jan Spreitzer – haben sich in ihrer Ab­schlussarbeit um die Optimierung von sogenannten Schlauchblaswerkzeugen bei Fa. FACC AG bemüht. Leichte, dünne und vor allem hohle Bauteile müssen mit aufwändigen Werkzeugen im Schlauchblasvorgang hergestellt werden. Die Montage bzw. Demontage der Werkzeuge ist ein kostspieliger Prozessschritt, den es in diesem Projekt zu optimieren gilt. Bei Werkzeugen über 15 kg muss auch durch ge­eignete Handlingsysteme sichergestellt sein, dass das entsprechende Layup des Faserkunststoffverbundes durch das Hantieren nicht beschädigt wird. Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit FACC AG in Ort im Innkreis am Beispiel von Airduct Komponenten durchgeführt.